Health Habit Hub gibt dir die Werkzeuge, um Studien zu gestalten, Kohorten zu begleiten und Daten datenschutzkonform auszuwerten. Die technische Infrastruktur läuft im Hintergrund, damit du dich auf die Forschungsfrage konzentrieren kannst.

Ein Dashboard für alles: Studien und Fragebögen konfigurieren, die gemeinsame Wissensbasis pflegen, den Fortschritt der Teilnehmenden verfolgen und Daten exportieren.
Jeder Baustein hat eine klare Aufgabe, und alles läuft auf einer eigenen, kontrollierten Infrastruktur an der TU Dresden. Das heißt: reproduzierbare Ergebnisse, nachvollziehbare Datenwege und keine Abhängigkeit von einem externen Anbieter, der morgen die Regeln ändert.
Alles beginnt im Admin-Portal: Du legst deine Studie an, definierst die Gewohnheiten und die Einwilligungserklärung und erhältst einen Studiencode für deine Teilnehmenden.
Teilnehmende laden die App und geben deinen Studiencode ein, um beizutreten, in etwa einer Minute. Dieselbe Codebasis läuft auf iOS, Android und im Browser, damit niemand wegen des eigenen Smartphones ausgeschlossen wird. Niedrige Einstiegshürden zählen, denn App-basierte Studien verlieren regelmäßig einen großen Teil ihrer Teilnehmenden.12
Anmeldung und digitale Einwilligung laufen über Keycloak. Teilnehmende, Forschende und Admins sind sauber getrennt, und niemand sieht mehr Daten, als seine Rolle erlaubt. Das ist die Grundlage für ein sauberes Ethikvotum.
Erst nach der Einwilligung nimmt ein zentraler Dienst die Daten entgegen, prüft sie und setzt deine Studienlogik durch. So bleiben die Regeln deiner Studie an einer Stelle definiert, statt über viele Geräte verstreut.
MongoDB speichert die Einträge, Neo4j den Beziehungsgraphen zwischen Gewohnheiten. Diese Trennung macht sowohl klassische Auswertungen als auch Netzwerkanalysen möglich, ohne Kompromisse.
Am Ende läuft alles hinter einem Reverse-Proxy mit TLS auf einem Server der TU Dresden. Die Daten verlassen die Hochschulinfrastruktur nicht, und du bist unabhängig von kommerziellen Anbietern.
Lege Studien an, teile Teilnehmende in Kohorten ein und steuere Interventionen, ohne Umwege.
Anerkannte Instrumente wie der Self-Report Habit Index, automatisch über den Studienverlauf erhoben.5
Eine gemeinsame Wissensbasis speist die Empfehlungen, die Teilnehmende in der App bekommen.67
Strukturierte Exporte für deine Auswertung in R, Python oder SPSS, ganz ohne direkten Datenbankzugriff.
Behalte Betriebszustand und Kennzahlen über Grafana im Blick, während die Studie läuft.
Saubere Trennung von Admin, Forschenden und Teilnehmenden über Keycloak, abgesichert per Single-Sign-on.
Das Health Habit Hub erhebt Verhaltensdaten, keine Klarnamen. Konten sind anonym: keine E-Mail, kein Name, keine Telefonnummer, nur eine zufällige Kennung. Der Zugang wird über eine 24-Wort-Wiederherstellungsphrase gesichert, nach dem Vorbild einer Krypto-Wallet. Anmeldung, Rollentrennung und Übertragung sind mit etablierten Standards abgesichert und laufen DSGVO-konform auf Servern der TU Dresden.
Beim ersten Start erzeugt die App eine 24-Wort-Phrase im BIP39-Format, genau wie die Seed-Phrase einer Krypto-Wallet. Sie kodiert die Zugangsdaten des anonymen Kontos und wird nur ein einziges Mal angezeigt. Auf dem Gerät liegen die Anmelde-Tokens im gesicherten Schlüsselspeicher (Keychain bzw. Keystore). Geht die Phrase verloren, kann niemand das Konto wiederherstellen, auch wir nicht.
Beim Start entsteht ein Konto ganz ohne Namen, E-Mail oder Telefonnummer, nur mit einer zufälligen Kennung. Verhaltensdaten hängen an dieser Kennung, nicht an einer Person.
Ob eigene Studie, Kooperation oder einfach eine Frage: Schreib uns ein paar Zeilen, und wir melden uns.